Art-Bunker-Lucerne

WETZ HAT EINEN BAUSTOPP VERORDNET. WIE ES WEITERGEHT WIRD SICH ZEIGEN.

NOCH VOR UNSEREM KKLB 100 JAHRE JUBILÄUM IM 2021 STARTET DER BAU, VOM WETZ-GROSSPROJEKT «ART-BUNKER-LUCERNE», AM 21.12.2020 IN BEROMÜNSTER

Erleben Sie schon heute die Entstehung vom neuen U-Bahn-Eingang. Besuchen Sie dazu den: www.kklb-kunst-trip.ch und Sie werden mit uns staunen!

Im bestehenden KKLB-Bunker, der unterirdisch mit mehreren langen Gängen mit dem KKLB-Hauptgebäude verbunden ist, wird ein hochspannender Krimi in Anlehnung an die Wirklichkeit als «Installations-Roman» von Wetz eingerichtet. Die beiden Untergeschosse (1. UG und 2. UG) vom bestehenden Bunker und auch ein grosser Teil der unterirdischen Gänge werden aus diesem Grund saniert.
Weiter entsteht ein Zugang zum U-Bahn-Netz des deutschen Künstlers Martin Kippenberger. Dieser erlangte ab 1993 grosse Bekanntheit mit seinem Kunstprojekt «Metro-Net», mit welchem er auf der ganzen Welt verschiedene Teile eines weltumspannenden U-Bahn-Netzes realisierte.
Der U-Bahn Eingang «Landessender Beromünster» wird sehr grosszügig daherkommen. In seinen Räume werden laufend neue Ausstellungen realisiert zu sehen sein. Die erste blumenreiche Ausstellung bestreitet unser KKLB-Direktor und Künstler Silas Kreienbühl. Die darauffolgende Ausstellung in diesen Rohbeton-Räumen inszeniert der Künstler Valentin Beck. Der aktuelle Luzerner Werkpreisträger Valentin Beck wird mit hunderten Kreidezeichnungen und Kreideobjekten eine «grosse weite Welt» in den U-Bahn Eingang zaubern.
Zwei sehr schöne Fertigbeton-Treppen, je 4.47 Tonnen schwer, führen zuerst weit im Boden in einen Raum. Dort entsteht eine spannende Sicht durch einen neuen Meter hohen zwei Meter breiten Kanal ohne Verglasung direkt zum Himmel hoch. Das Gewicht des 14 Tonnen schweren neunteiligen Bohler-Beton-Röhren-Kanals auf der Raumdecke aufzufangen, ist für die genialen Ingenieure und Statiker der blesshess AG aus Luzern ein Kinderspiel. Sie werden die nötigen Mengen an Armierungen für den top U-Bahn-Baumeister H&T Sursee AG auf ihren dazu nötigen Plänen perfekt vorgeben.
Das Wolhuser U-Bahn-Planungsbüro BB Bauvision AG hat auch noch einen weiteren Aufwärtstreppen-Raum zu den beiden obliegenden U-Bahn-Geleisen, nach der Idee von Wetz, geplant. Die exakten Betonarbeiten durch den Baumeister sind nicht nur Ehrensache, sondern auch für den Einbau der bereits einbaufertig gegossenen schönen rötlichen Treppen der Sebastian Müller AG erforderlich.
Weiter ist für dieses edle Vorhaben eine sehr gute Betonqualität erforderlich. Dieser hochqualifizierte Beton wird vom Bohler aus der Nachbargemeinde Rickenbach angeliefert. Schotter für Beete, Baustrassen sowie Recycling-Beton für verschiedene Arbeiten in Magerbeton liefert der direkte KKLB-Nachbar Amrein AG von Hasenhusen her.
Das umfangreiche künstlerische Wetz-Projekt «Art-Bunker-Luzerne» wird als Bestandteil vom Gesamtkunstwerk KKLB (Kunst und Kultur im Landessender Beromünster) bis zum Sommer 2021 fertig gestellt sein. Die nötigen Start-Gelder für dieses kostbillige Werk hat Wetz dank seiner Kunst-Aktion Schweizerischer Landespreis für Kulturförderung am 02.12.2020 um 11 Uhr, im KKL in Luzern erhalten. Wetz verschenkte bei dieser «SLK-Kunst-Performance» 2200 Fünfziger-Noten im Wert von 110’000 Franken. Wie erhofft «vermehrfachten» sich diese Geldnoten, wie ein Wunder, zum nötigen Startgeld für den Baustart vom Projekt «Art-Bunker-Lucerne» in Beromünster.
Bei allen Kunst-Aktionen im 2020 für das Jubiläumsjahr 2021 versuchte Wetz, wie beim Art-Bunker-Lucerne auch, nur mit den bescheidenen Zahlen 0,1 und 2 zu operieren. Auch gelungen ist ihm dies beim aktuellen coronagerechte Wetz-Werk KKLB-Kunst-Trip, dass nun schon seit dem 12.12.2020, 20:21 Uhr, die KKLB-Besucher begeistert.

Zum Projekt «art-bunker-lucerne» gibt es nun wieder einmal ein alt bekanntes Interview von Werner Zihlmann mit dem Künstler Wetz
(WZ = Werner Zihlmann)
WZ: In den vergangenen 10 Jahren KKLB gab es nur noch ganz selten dieses sehr beliebte Interview von Werner Zihlmann mit Wetz. Warum?

Wetz: Früher waren Sie Herr Zihlmann fast der einzige, der sich für meine Projekte interessierte. Heute gibt es viele Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen und auch viele neue Medien, die mir laufend Fragen stellen.

WZ: Ich habe gehört, dass Sie bei Ihrem neuesten KKLB-Projekt «art-bunker-lucerne» die heute schon feudale Erreichbarkeit vom KKLB noch weiter ausbauen möchten!

Wetz: Ja, was uns noch fehlt ist der vom Kanton Luzern schon lange versprochene direkte Veloweg zu unserem Nachbarn, dem guten Restaurant Chommle… und eine direktere Verbindung ins Engadin.

WZ: Veloweg ja. Aber die Verbindung der Flugplätze Samedan-Beromünster und noch dazu der KKLB-eigene Helikopter-Landeplatz. Da ist doch alles bestens gewährleistet.

Wetz: Ja. Der Flughafen Beromünster ist aber nicht für alle Flieger unserer Besucher genug gut ausgebaut. Natürlich sind wir verwöhnt. Anständige Hotels im Engadin verfügen ja bekanntlich heute über luxuriöse Limousinen und gute Chauffeure. Und dank dem neuen Vereina-Tunnel, unserem direkten Autobahnanschluss in Sursee und dem grossen eigenen Car- und Autoparkplatz bleibt natürlich alles im grünen Bereich.

WZ: Apropos grüner Bereich. Gäbe es da noch Verbesserung beim ÖV?

Wetz: Nein nicht wirklich. Seit zehn Jahren haben wir eine direkte Haltestelle von unserem ÖV-Transfer-Bus direkt vor der KKLB-Haustür. Und wir sind mitten in der Schweiz. Zürich, Bern, Lugano, Genf und Basel sind über den Bahnhof Sursee und der Postauto Haltestelle Hasenhusen, kombiniert mit unserem ÖV-Abhol-Dienst, ganz direkt angeschlossen. Viele unserer Besucher aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich kommen so oder so oft mit ihren eigenen Autos oder mit einem eigenen Luxus-Car. Verständlich, weil bei keinem anderen international bekannten Kunsthaus kann man heute noch gratis und direkt vor dem Haus parkieren. Und auch die Strassen sind bei uns nur ganz selten verstopft.

WZ: Was haben Sie dann noch für Wünsche zum 100-Jahre-Jubiläum (90 Jahre Landessender plus 10 Jahre KKLB) bezüglich ÖV offen?

Wetz: Einen ganz direkten U-Bahn-Anschluss vom weltumspannenden Netz von Martin Kippenberger möchte ich beim neuen KKLB-Projekt «art-bunker-lucerne» realisieren.

WZ: Ja, das wäre natürlich eine traumhafte Sache. Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Wetz: Glückwünsche alleine helfen da natürlich noch nicht zur Realisierung. Das braucht auch noch ein paar Investoren. Aber ich bin zuversichtlich. Bisher konnten wir alle unsere Träume verwirklichen. Dank unserem grossen KKLB-Erfolg gibt es immer genug Leute, die gerne mit uns Zusammenarbeiten.

WZ: Werden da wiederum Top-Firmen wie die Sebastian Müller AG von Rickenbach und die H&T aus Sursee mit dabei sein?

Wetz: Sie sind gut orientiert. Sicher werden diese wiederum dabei sein. Aber auch der direkte Nachbar Amrein AG und weitere langjährige KKLB-Sponsoren wie Otto’s, HUG Familie, Fitness Connection Wolhusen, Be Netz AG, schaerholzbau, Zihlmann AG, Sigmatic usw.

WZ: Würde mit dem neuen Landessender-U-Bahn-Eingang auch der direkte Anschluss ins Engadin realisiert werden?

Wetz: Ja, die Engadin-Verbindung dank dem U-Bahn-Eingang in Zuoz wäre damit gewährleistet. Und das alles mit bester Luftqualität. Seit 2003 gibt es den U-Bahn-Lüftungsschacht im Surseer Wald mit Waldluft. Dort, wo damals unser www.Kunsthaus-Sursee.ch den Leuten viel Freude bereitet. Das neuste Kunsthaus Sursee wird übrigens in der sehr bekannten reformierten Kirche Sursee eingebaut.

WZ: Was gibt es noch für andere Stationen? Sie sprechen von einem weltweiten U-Bahn-Netz.

Wetz: Beim von Martin Kippenberger 1993 geplanten, aber bis heute noch nicht komplett realisierten U-Bahn Netz «Metro-Net» sind an folgenden Orten U-Bahn-Teile vorhanden: Los Angeles, Helsinki, Dawson City, Hollywood, Kassel, Paris, Genf, Zuoz, Rom, Syros, New York, Leipzig, Wien, Tokyo, Münster, Nizza, Athen, Ägypten, St. Georgen, Karlsruhe, Köln, Madulain und Sursee. Der sehr bekannte U-Bahn-Lüftungsschacht von Martin Kippenberger, realisiert vom Pavillon-Kommissar Julian Heynen im deutschen Pavillon an der 50. Biennale Venedig, musste leider wieder zurückgebaut werden. Das ist natürlich schade. Gerne wären wir vom KKLB immer mal wieder husch-husch nach Venedig gefahren.

WZ: Weltweit super! Dann wird es sicher eine Schutzmaskenpflicht geben?

Wetz: Nein, das virtuelle Kippenberger-U-Bahn-Reisevergnügen bleibt für immer und ewig schutzmaskenfrei.

WZ: Danke für das Interview.

Wetz: Ich habe zu danken.