Neue Wetz-Kirche im KKLB

Die bereits schon sehr beliebte Wetz-Kirche ist über den KKLB-Aussen-Kunst-Trip jeden Tag 24 Stunden erreichbar. Der Start befindet sich beim alten Eingangstor vom Landessender Beromünster.
Dieser spannende Aussenspaziergangs-Trip, immer der blauen Wäscheleine entlang, ist mit vielen Kunstwerken bestückt. Der Spaziergang führt sie auch in den neuen unterirdischen und «drei-schafshaltigen» Kirchenraum.

Der Glückspilz Wetz hat, dank einer spontanen Intervention der Behörde von Beromünster, sein langersehntes Kunstwerk «Kirche für Hans» viel früher als erwartet im KKLB realisieren können. Immer schon hat Wetz das Gesamtkunstwerk KKLB mit einer Kirche ergänzen wollen, die offen sein soll für alle Religionen.

Vermutlich hauptsächlich wegen einer Verwechslung hat der Gemeinderat von Beromünster dem Künstler Wetz mitten im Kunstwerks-Bau seiner «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» überraschend einen Baustopp verhängt. Dank dem unfertigen aber genialen U-Bahn-Kunstwerks-Anfang, dessen Bau nun gestoppt wurde, hat Wetz nun am gleichen Ort schnell die Chance gepackt und spontan ein ganz anderes, wunderbares Kunstwerk realisiert.

Warum diese Kirche nun so schnell möglich wurde?

Noch nie habe ich bis heute für ein Kunstwerk so viele «Voraus-Lorbeeren» erhalten wie für mein U-Bahn-Stations-Kunstwerk.

Vor zehn Jahren hat man uns bekanntlich versprochen, dass die Strasse zum KKLB ab 2018 neu und mit einem Radweg ausgestattet sein wird. Mit dem U-Bahn-Kunstwerk hätte Wetz die «Kanton-Luzern-Sünde» noch im KKLB-Jubiläumsjahr 2021 beheben können. Die sehr schlechte KKLB-Erreichbarkeit (gefährliche, alte gerade Strasse ohne Radweg und ein vorbeifahrendes Postauto ohne KKLB-Haltestelle) wäre so raffiniert und sehr schnell gelöst worden. Niemand hätte nach der Fertigstellung, der weltweit mit dem Metro-Net verbundenen KKLB-U-Bahn-Station, noch von einer schlechten Erreichbarkeit vom hochgelobten Gesamtkunstwerk-Hauptsitz auf dem «Landessender Beromünster-Areal», sprechen können. Im Gegenteil! Es werden sich nachher unter vielen Anderen auch die etwas abgelegenen Stadtluzerner bemühen müssen über Beromünster in die Welt hinaus zu gelangen.

Um schnell nach New York in die Museen, nach Kairo an den Markt oder nach Wien in die Kaffeehäuser zu kommen, werden nach der Fertigstellung der «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» wohl alle den energiebewussten Weg über das KKLB nehmen müssen. Das Metro-Net wird übrigens für alle Passagiere für immer und ewig Schutzmaskenfrei sein!

Die Behörde hat dem Künstler Wetz ohne gemeinsame Besichtigung dieser Kunstwerk-Realisations-Stelle einen Baustopp verhängt. Scheinbar musste leider die hiesige Gemeinde der «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» (rein vermutlich) aus folgenden Gründen einen vorläufigen Baustopp verhängen:

1. Die Gemeinde Beromünster hat das Kunstwerk «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» vermutlich verwechselt mit einem Bauwerk und verlangten daher von Wetz eine Baueingabe, bevor er weiter sein Kunstwerk realisieren dürfe.

Wetz dazu: «Ich baue ein freies Kunstwerk, welches sich während seiner Entstehung laufend verändert, ich baue also hier kein planbares Gebäude. Bei der, von der Gemeindeversammlung vor 10 Jahren genehmigten Sonderzone (Bereich D), dürfen Kunstwerke nicht höher als 13 Meter für eine gewisse Zeitdauer (diese wurde nicht definiert) gebaut werden. Wie weit Wetz in den Boden gehen darf mit seinen Kunstwerken (im Bereich D in seiner Sonderzone) wurde auch nicht definiert. Dieser Bereich D in der Sonderzone wurde damals vor 10 Jahren extra für diesen Zweck (um der künstlerischen Freiheit für Wetz gebührend Rechnung zu tragen) entwickelt.»

2. Die Gemeinde Beromünster hat eine Zeit lang vermutet, dass der Künstler Wetz das Grundwasser verletzt haben könnte.

Wetz dazu: «Die Gemeinde hat wenigstens kurz (das wurde mir vom Gemeindepräsidenten so gesagt) einmal vermutet, dass ich in die Tiefe unachtsam drauflos gebaut habe und dabei das Grundwasser verletzt haben könnte. Das war natürlich ganz und gar nie der Fall. Ich arbeite, wie immer bei der Realisierung meiner Kunstwerke, mit sehr kompetenten Fachleuten zusammen. Nicht viele Bauunternehmen der Schweiz haben so viele Kompetenzen im Umgang mit Grundwasser wie mein Top-Kunstwerksrealisateur H&T aus Sursee. Mit der hervorragenden Firma H&T zusammen realisierte ich schon ganz viele Kunstwerke in den letzten zwanzig Jahren. Noch nie wurde bisher ihre hohe Kompetenz angezweifelt.»

3. Hat die Gemeinde Beromünster vielleicht vermutet, dass der Künstler Wetz der statischen Situationen unter dem Boden nicht genügend Beachtung schenken würde?

Wetz dazu: «Auch das ist ganz und gar nicht der Fall. Bei der Realisierung vom Wetz-Kunstwerk «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» wurde ich in jeder Phase der laufenden Änderungen vom sehr kompetenten Bauingenieur Blesshess aus Luzern begleitet. Auch diese hohe Ingenieur-Kompetenz wird wohl kaum jemand in Frage stellen wollen.»

4. Oder hat die Gemeinde Beromünster vielleicht ganz andere Argumente um mein Kunstwerk «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» zu verhindern?

Wetz dazu: «Nein, das glaube ich total nicht. Die Gemeinde hat mit Sicherheit ohne jeglichen bösen Willen (also nur rein vorsichtshalber) einen Baustopp verordnet. Mein angefangenes Kunstwerk im letzten Herbst 2020 haben sie bis heute noch nie zusammen mit mir besichtigt. Sie werden nun aber vermutlich, nach zehn Jahren KKLB, ihre erste (meines Erachtens schon lange angesagte) Wetz-Führung buchen. Und dabei werden sie auch mit Wetz zusammen einen friedvollen «Kirche für Hans» – Besuch absolvieren. So wird vermutlich, vor Ort schon, der leidige Baustopp der U-Bahn sofort aufgehoben werden. Das glaube und hoffe ich jedenfalls sehr!»

Allen KKLB-Besuchern (u.a. auch viele Fachleute von Seiten der Kunst) mit denen ich die Situation vor Ort (Zonenbeschreibung D) genau angeschaut habe, staunten über die Verordnung von einem nicht Weiterrealisieren dürfen ohne die geforderte Baueingabe. Alle meine Argumente für mein spontan erarbeitetes Kunstwerk erscheinen vor Ort allen immer total logisch. Trotzdem halte ich den verfügten Baustopp vom Kunstwerk «U-Bahn-Station Landessender Beromünster» natürlich ein.

Vor Ort konzentrierte ich mich nun schon länger voll und ganz auf mein neustes Kirchen-Kunstwerk. Die fertige «Kirche für Hans» zur Förderung vom mir wichtigen Frieden und der unbedingt nötigen Kunstfreiheit wird dieses neue Kunstwerk mit Bestimmtheit fördern. Um das bald schon wieder europaweit gefeierte Gesamtkunstwerk KKLB weiter voranzutreiben, kann seit Sonntag, 1. August die Wetz-Kirche öffentlich besichtigt werden.

Die entstandenen Mehrkosten vom U-Bahn-Baustopp können mit dem kostenpflichtigen Entzünden einer Kerze mitten im neuen Kunstwerk «Kirche für Hans» sicherlich unproblematisch wieder hereingeholt werden.

Mit herzlichem Voraus-Dank für ihren Kirchen-Besuch

und mit grosser Vorfreude auf mein neues Kunstwerk

grüsst Sie herzlichst

Wetz